Hier findest du unseren "Blog" aus Schönem, Lessenswertem, Interessantem und auch Nachdenklichem aus der großen weiten Yoga-Welt. 

Losung 1"Die Lösung ist immer einfach, man muss sie nur finden." Alexander Solschenizy

Manchmal müssen wir ein bisschen suchen und kreativ werden, um eine Lösung zu finden, aber eins ist sicher: "Es gibt immer eine Lösung"! Auch wenn es bedeutet, dass wir etwas mehr Unterstützung von kleinen Helferleins in Anspruch nehmen, um zu dem Punkt zu kommen, an den wir wollen. So wie hier in der Yin-Version von der tiefen Vorbeuge im Sitzen, in der wir die Stirn entspannt auf die Knie, einen Block oder ein Kissen ablegen sollen. Wie groß das Kissen sein soll oder darf, hat keiner gesagt...;-) Wir stellen uns einfach in der Asana-Praxis auf die gegebenen Umstände unseres Körpers ein und finden eine einfache und simple Lösung, um den vollen Nutzen und die positiven Effekte der Asana auskosten zu können.

Und wie immer ist es auf der Matte so wie im echten Leben. Wir geben ja immer unser Bestes, aber was sollte uns davon abhalten, nach kreativen Lösungen in den gegebenen Umständen zu suchen - die wir ja oft nicht ändern können - um uns auf sie einzustellen und uns maximal wohl zu fühlen?

Genau! Nichts sollte uns davon abhalten! Es gibt immer eine Lösung!

Mehr über Pashchimottanasana, wie diese Asana auf Sanskrit heißt,  und mehr Info zu allen möglichen anderen Asanas findest du hier.

"Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will." Leonardo da Vinci DSC1501 b 10x15 300dpi

Leonardo da Vinci ist nicht der einzige, der über die Zeit im Zusammenhang mit Nutzen philosophiert. Auch Seneca kommt zu dem gleichen Schluss: "Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen."

Schopenhauer geht in seiner leicht bewertenden Art noch einen Schritt weiter und meint: "Gewöhnliche Menschen überlegen nur, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen." Natürlich wollen wir alle intelligente Menschen sein, auch wenn das Zitat vielleicht eine klitzekleine Spur überheblich klingt. Aber was bedeutet "Zeit nutzen" denn überhaupt? Wer will darüber urteilen, ob wir unsere Zeit "richtig" nutzen? Erfreulicherweise nur wir selbst, ist doch das Nutzen von Zeit doch eine höchst individuelle Angelegenheit!

Einen kleinen Hacken gibt es aber... um es mit Rousseau zu sagen: "Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von der kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen." Deshalb: Wie auch immer du deine Zeit nutzen willst, genieße sie!

Wir Yogis sind auf jeden Fall im Schneidersitz aus dem Schneider, frei nach diesem wunderbaren Spruch: "Besser meditieren als dumm rumsitzen und nichts tun." (Urheber unbekannt)

Mehr über den positiven Nutzen von Meditation und mehr Info zu allen möglichen anderen Asanas findest du hier.

"Stürze dich kühn in die Fülle des Lebens!" & "Mir gäb es keine größre Pein, wär ich im Paradies allein." Johann Wolfgang von GoetheAmapolaBirdofParadise

Wie recht der gute Herr von Goethe doch wieder einmal hat! Und so stürzen wir uns im Yoga immer wieder mit Wonne in die Fülle des Lebens und üben gemeinsam, das Paradies in uns, in allen und allem um uns herum zu entdecken und zu genießen! Im Yoga sind wir nie allein, das wäre ein Widerspruch in sich, da wir ja immer mit allem verbunden sind...;-) Ob wir nun für uns üben oder in unserer Yoga-Gemeinschaft - wir sind immer in bester Gesellschaft, immer in der Fülle und immer im Paradies! Wie schön! Auch wenn es manchmal nicht danach aussieht - wie zum Beispiel hier auf dem Foto (aufgenommen im Yoga-Zelt der lovely Finca Amapola auf Mallorca), auf dem wir uns in der Asana "Bird of Paradise" üben...;-) Wie der "Paradiesvogel" in Vollendung aussieht und mehr Info zu allen möglichen anderen Asanas findest du hier.

"Jeden Morgen bietet die Chance eines gesamten Tages." Ernst R. Hauschka

 

Wie simple diese vermeindliche Binsenweisheit von Herrn Hauschka auch klingen mag - sie hat es ganz schön in sich. Wie oft machen wir uns schon bewusst, dass wir jeden Tag immer wieder aufs Neue die Chance haben, unsere Tage neu zu gestalten, unserem Leben genau die Richtung zu geben, die wir einschlagen wollen, jeden Tag immer wieder etwas zu lernen, auch aus den Dingen und Geschehnissen, die viellleicht nicht immer angenehm sind. Jeden Tag haben wir die Chance, ihn so verbringen, dass wir am Ende sagen können: "Ich bin dankbar für diesen Tag" - egal was er uns im einzelnen gebracht hat. Und welch besseres Ritual könnte es geben, uns genau dies bewusst zu machen als den täglichen Sonnengruß, und sei es nur eine Runde. Mit diesem postiven Ritual können wir uns die Kostbarkeit des Tages und die Chance, die darin liegt, bewusst machen und gleichzeitig unsere Dankbarkeit ausdrücken - perfekt!

In diesem Sinne, haben Sie schöne vorweihnachtliche Tage, ein friedliches Fest und einen grandiosen Start ins Neue Jahr 2013!

Und als kleines Dankeschön von Yoga-On gibt es hier den klassischen Sonnengruß zum kostenlosen ...

zy5m8145"om, asato ma sat gamaya, tamaso ma jyotir gamaya, mrtyor ma amritam gamaya" Hinduistisches Mantra

Ein wunderschönes Mantra, das gerade in diesen Zeiten des schnellen, abrupten Wechsels von Licht und Schatten hilfreich sein kann. Eine der zahlreichen Übersetzungen besagt: "Führe uns vom Unwissen zur  Wahrheit, von der Dunkelheit zum Licht, von der Limitation (Sterblichkeit) zur Freiheit (Unsterblichkeit).” Ob gläubig, Atheist oder Agnostiker - mit diesem Mantra ist alles gesagt, was unsere Existenz hier und heute betrifft ... und möglicherweise in noch kommenden Leben: Raus aus dem Leid, rein in die Freude! Raus aus dem Schatten, rein ins Licht! Die äußeren Umstände und die Turbulenzen des Lebens machen es uns mitunter nicht leicht, diese Haltung zu entwickeln und zu bewahren.

Als Yogis greifen wir in den unerschöpflichen Fundus der Yoga-Praktiken und kultivieren diese innere Ausrichtung in der Meditation - ob in Bewegung oder ruhig sitzend. Mehr Info zur Meditation und weiteren Asanas findest du hier.

Inge Docks Formentera"I'm just gon' sit at the dock of a bay, watchin' the tide roll away, ooh, sittin' on the dock of the bay, wastin' time." Otis Redding

Letzte Woche brach die Technik zusammen und es ging gar nichts mehr: kein Telefon, kein Internet, nichts. Komplett aller Arbeitsmittel beraubt entpuppte sich dieses technische Mißgeschick nach dem ersten Panikschub als ein Geschenk des Universums! Was für eine grandiose Gelegenheit, endlich mal wieder Zeit zu verschwenden und absolut nichts zu tun. 

Viel zu selten gönnen wir es uns, Zeit zu verschwenden, haben wir doch immer das Gefühl, viel zu wenig davon zu haben. Aber genau betrachtet lassen wir unsere Zeit auch von allerlei Nichtsnutz auffressen, anstatt sie bewusst und genußvoll zu verschwenden! Es reicht ja vielleicht schon, einfach mal mit fünf Minuten "Zeit verschwenden" anzufangen und nichts zu tun. Wirklich nichts! Nur der Zeit beim Verstreichen zuzuschauen!

Am Anfang ist es gar nicht so einfach, dem Impuls zu wiederstehen, aufzuspringen und irgendetwas vermeintlich Wichtiges zu erledigen. Auch im Müßiggang, in der "Kunst-des-sich-Treiben-lassens" und im Zeit verschwenden macht die Übung erst den Meister. Der Genuß? Verschwenderisch mit etwas umgehen können wir nur aus dem Gefühl des Überflusses, dem Gefühl, viel zu viel von irgendetwas zu haben. Auch Zeit! Was für ein großartiges Gefühl!

Wenn du nach dem Müßiggang doch noch ein wenig auf die Matte gehen möchtest, findest du hier reichlich Asanas zur Auswahl.

 DSC1733 b 10x15 300dpiSein - Bewusstsein - Glückseligkeit!

Klingt ein bisschen wie Sommer - Sonne - Sonnenschein! Und drückt letztendlich auch das gleiche Gefühl aus, nämlich vollkommene und höchste Wonne und dauerhafte Freude über das pure Sein. Diese von äußeren Umständen unbeeinträchtigte und absolute Glückseligkeit, die in uns wohnt und die im Yoga als unsere wahre Natur bezeichnet wird. Wir sind also genau betrachtet immer in einem Zustand, der uns vor Freude abheben lassen könnte. Dummerweise vergessen wir oft, dass in den Tiefen unseres Seins Freude pur herrscht, sondern vertändeln uns im Drumherum und halte die Umstände meist für supoptimal. Dabei kannst du überall vor Freude abheben, auch unter widrigen Umständen. Genau deshalb praktizieren wir Asana, um dieses Bewusstsein für unser Sein und unsere Glückseligkeit immer und überall üben, wie zum Beispiel die Krähe auf unebenem Untergrund. Mehr Info zu Bakasana, wie die Krähe auf Sanscrit heißt, und zu weiteren Asanas findest du hier.